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  "id": 1823,
  "date": "2025-12-29T23:00:00+01:00",
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  "room": "Ground",
  "slug": "39c3-peep-show-fur-die-polizei-staatliche-uberwachung-von-queers-in-hamburger-toiletten-bis-1980",
  "title": "Peep-Show f\u00fcr die Polizei. Staatliche \u00dcberwachung von Queers in Hamburger Toiletten bis 1980",
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  "language": "de",
  "track": "Ethics, Society & Politics",
  "type": "Talk",
  "abstract": "Oder: Wie die Hamburger Polizei queere Menschen auf \u00f6ffentlichen Toiletten observierte, und wie ein anonymes Kollektiv im Juli 1980 dieses \u00dcberwachungsystem wortw\u00f6rtlich mit dem Hammer zerschlagen hat. Ein analoger \u00dcberwachungskrimi mit sauberen St\u00e4dten, lichtscheuen Elementen, queerem Aktivismus, und kollektiver Selbstorganisation; und mit einer Anleitung wie man Beamten Anfang der 80er das Handwerk legen konnte.",
  "description": "In den 1970er Jahren nutzt die Hamburger Polizei auf zehn \u00f6ffentlichen Herrentoiletten in der Wand eingelassene Spionspiegel, um zu beobachten welche M\u00e4nner am Pissoir ihrer Meinung nach etwas zu lange nebeneinander stehen. In einem \u00dcberwachungszeitraum von gut 18 Jahren sprechen Hamburger Beamte mit Berufung auf \u201aJugendschutz\u2018 und \u201aSauberkeit\u2018 hunderte Hausverbote an \u00f6ffentlichen Toiletten aus, nehmen Personalien auf und legen dabei illegalerweise \u201aRosa Listen\u2018 genannte Homosexuellenregister an. \nDie unfreiwillige Peep-Show endet im Sommer 1980, als die Polizei v\u00f6llig indiskret die Teilnehmenden der ersten lesbisch-trans-schwulen Demonstration in Hamburg fotografiert um nach Selbstaussage \u201edie Karteien aufzufrischen\u201c. Ein anonymes Kollektiv zerschl\u00e4gt die \u00dcberwachungsspiegel und bringt die illegale Polizeipraxis ans Licht der \u00d6ffentlichkeit.\nMit zwei Fragen tauchen wir in diesem Vortrag in die Aborte der Geschichte: Wie ist das polizeiliche Toiletten\u00fcberwachungssystem in Hamburg entstanden? Welche technischen und sozialen L\u00fccken nutzten die Aktivist:innen f\u00fcr den Exploit dieses Systems? Und was hat das eigentlich mit heute zu tun?\n",
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      "name": "Simon Schultz",
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      "biography": "Simon Schultz (er/ihm) kommt aus der Medienkunst und macht Workshops, Performances, Ausstellungen und Vortr\u00e4ge. Seine Themen sind queere Geschichte, Community Building, k\u00fcnstlerische Bildforschung, sowie kollektives Handeln in Kunst und Aktivismus. Beim 38C3 war er Teil von ChaosGPT, f\u00fcr den 37C3 produzierte er Gitte Schmitz' \"Institut f\u00fcr Karaokeforschung\".\n",
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