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  "id": 13,
  "guid": "ca112a9c-3e80-5690-9f2f-dcd1edd16023",
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  "date": "2021-04-04T17:20:00+02:00",
  "start": "17:20",
  "duration": "00:45",
  "room": "Piscopia",
  "slug": "divoc-reboot-to-respawn-2021-13--wir-bruchten-mal-ein-krankes-kind-zum-filmen-",
  "url": "https://pretalx.c3voc.de/divoc-reboot-to-respawn-2021/talk/8FDKVL/",
  "title": "\u00bbWir br\u00e4uchten mal ein krankes Kind zum Filmen\u00ab",
  "subtitle": "",
  "track": "Other",
  "type": "Talk/Performance (30 minutes plus Q&A)",
  "language": "de",
  "abstract": "Die Darstellung von minderj\u00e4hrigen Patienten in dem Medien ist mitunter hochproblematisch. Es ist vermutlich l\u00e4ngst nicht\r\nf\u00fcr jedes Kind angenehm, wenn es mit seiner\r\nErkrankung derart \u00f6ffentlich vorgef\u00fchrt wird. Be-\r\nsonders heikel ist zu bewerten, dass nicht das\r\nKind, sondern dessen Eltern zustimmen, und\r\ndass sich die Einstellung zur ver\u00f6ffentlichung pers\u00f6n-\r\nlicher Daten im Laufe des Lebens \u00e4ndern kann.\r\nDas Internet bewahrt indes alles in einer Art\r\numfassendem Medienlangzeitged\u00e4chtnis. Moder-\r\nne KI-gest\u00fctzte Gesichtserkennungssoftware in\r\nForm von Apps erm\u00f6glicht es inzwischen jedem\r\nLaien, Menschen anhand von Fotos im Internet\r\nzu identifizieren. Praktisch alle, die danach su-\r\nchen, k\u00f6nnen sich jetzt und k\u00fcnftig auf diese\r\nWeise Informationen \u00fcber andere beschaffen,\r\nauch Informationen \u00fcber deren Krankheitszu-\r\nstand. Dar\u00fcber sollten Eltern und Kinder aufge-\r\nkl\u00e4rt werden, insbesondere von Kinder\u00e4rzten, die\r\nvon Journalisten um geeignete Kinderdar-\r\nsteller gebeten werden.",
  "description": "Fragenpad: https://di.c3voc.de/pad/r2r:talk:8FDKVL",
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  "do_not_record": true,
  "persons": [
    {
      "id": 32,
      "code": "B9Y9PA",
      "public_name": "Martina Lenzen-Schulte",
      "biography": "Ich bin Medizinjournalistin und arbeite als Redakteurin beim Deutschen \u00c4rzteblatt. Ich habe Jura, Philosophie und Medizin in Freiburg, M\u00fcnchen und an der Hadassah-Universit\u00e4t in Jerusalem studiert.\r\n\r\nNach meiner Approbation als \u00c4rztin entdeckte ich den Medizin-Journalismus. Neben meiner T\u00e4tigkeit als Fachredakteurin und Buchautorin (Ratgeber: 99 verbl\u00fcffende Tatsachen \u2013 Impfungen bei Thieme; Zwangskrankheiten im Beck-Verlag) schreibe ich f\u00fcr Publikumsmedien (Zeitungen und Journale wie z.B. Frankfurter Allgemeine Zeitung, EMMA, \u2026). Bei der Internet-Plattform Medscape Deutschland habe ich Erfahrung im Online-Journalismus gesammelt.\r\n\r\nIch bin au\u00dferdem Gutachterin beim Mediendoktor, einem Projekt der Universit\u00e4t Dortmund zur Bewertung von Beitr\u00e4gen aus Presse, Funk und Fernsehen. Als Mediencoach vermittle ich in Seminaren, wie der Medizinjournalismus tickt und welche Plattformen relevant sind. Schlie\u00dflich geh\u00f6re ich zum Herausgeberteam des gesellschaftskritischen Referenz-Verlages in Frankfurt. Zu meinen Hauptinteressen z\u00e4hlen die Geburts- und Reproduktionsmedizin. Insbesondere zahlreiche Anfragen und Beratungen von Leserinnen, die mich aufgrund meiner Artikel kontaktiert haben, machten mir klar, dass das kritische Fragen rund um die Geburt immer noch ein Tabu ist. Hier m\u00f6chte ich aus diesem Grund dazu Informationen zur Verf\u00fcgung stellen, die sonst selten an die \u00d6ffentlichkeit kommen.",
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