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  "title": "Kryptoanalyse (fast) ohne Mathematik",
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  "abstract": "Hier wird anhand eines realen Challenge-Response-Systems demonstriert, wie mithilfe eines SMT-Solvers Kryptoanalyse m\u00f6glich ist und das System durch eine Known-Plaintext-Attacke gebrochen werden kann. Dadurch lassen sich bereits mit geringem mathematischen Verst\u00e4ndnis Kryptoalgorithmen knacken, welche auf nicht daf\u00fcr geeigneten Primitiven basieren, wie es hier der Fall war.",
  "description": "Wenn das \"Don't\" in \"Don't roll your own crypto\" vergessen wurde, sind schwerwiegende Schw\u00e4chen oft nur eine Formel entfernt. Allerdings sind die mathematischen Grundlagen, um diese effiziente Formel zu finden, mit dem sich das Kryptosystem brechen l\u00e4sst, alles andere als trivial. Jedoch muss das in einigen F\u00e4llen gar nicht sein. So lassen sich mit SMT-Solvern kryptografische Secrets r\u00fcckrechnen, ohne daf\u00fcr selbst einen effizienten Algorithmus entwickeln zu m\u00fcssen.\r\n\r\nDaf\u00fcr m\u00fcssen lediglich mitgeschnittene Challenge-Response-Paare sowie der formalisierte Kryptoalgorithmus an den SMT-Solver weitergereicht werden. In diesem Vortrag wird die Analyse eines real im Automobilsektor eingesetzten Challenge-Response-Systems (branchenspezifisch Seed-Key-Algorithmus) demonstriert, welches auf Linear Feedback Shift Register basiert. Hier sind sowohl einige Seed-Key-Paare, als auch ein gewisses Verst\u00e4ndnis \u00fcber den Algorithmus bekannt, nicht jedoch das kryptographische Geheimnis als Basis des Algorithmus. Ohne die Notwendigkeit tiefer mathematischer Kenntnisse des Nutzers gibt der SMT-Solver bereits nach wenigen Minuten das Shared Secret zur\u00fcck.\r\n\r\nDieses Authentifizierungssystem wird in vielen Steuerger\u00e4ten von Fahrzeug zur Absicherung von Diagnosefunktionen eingesetzt. Bei einer \u00dcberwindung dieser Sicherheitsma\u00dfnahme, geht der m\u00f6gliche Schaden von der Auslesung und Manipulation sensibler Werte bis hin zur \u00dcberschreibung der Firmware.\r\n\r\nIn diesem Vortrag wird gezeigt, wie mit relativ geringen H\u00fcrden ein Kryptosystem angegriffen werden kann. Dies unterstreicht die Wichtigkeit der Auswahl und Implementierung solcher Systeme, auch unter den engen Randbedingungen eingebetteter Systeme, wie sie im Automotive-Bereich h\u00e4ufig vorherrschen.\r\n\r\nDisclaimer: In dem Vortrag geht es nicht um die Entwicklung von Angriffen auf moderne State-of-the-Art-Kryptografie. Hierf\u00fcr w\u00e4ren Methoden notwendig, die erst in einem h\u00f6heren Semester im Mathestudium thematisiert werden und \u00fcber die ich selbst nicht verf\u00fcge.",
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