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  "abstract": "Kurzbericht und Einblick in das Projekt Mundhalle. In der ehemaligen Industrie Halle \u201cAlbert Mund\u201d formierte sich eine Gruppe von Kreativschaffenden, K\u00fcnstler*innen und Handwerker*innen die um unbefristeten Arbeitsraum zu etablieren eine Genossenschaft gr\u00fcndeten. Wir berichten wie sich \u00fcber die letzten zwei Jahre aus einer Zwischennutzung eine aktive Gemeinschaft entwickelt hat, was wir auf dem weg gelernt haben und geben einen Ausblick f\u00fcr die kommenden Jahre.",
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  "date": "2020-12-28T13:00:00+01:00",
  "description": "Die Mundhalle ist ein Zusammenschluss aus ca. 50 Gewerbetreibenden, K\u00fcnstler*innen und Handwerker*innen in Hamburg. Die Gruppe formierte sich \u00fcber zwei Jahre Zwischennutzung der Gewerbefl\u00e4che des ehemaligen Industriehandels \u201eAlbert Mund\u201d in Hamburg, Rothenburgsort. Durch die r\u00e4umliche Verbindung der verschiedenen Gewerke in der Halle entstanden synergetische, gewerke\u00fcbergreifende Effekte der Zusammenarbeit sowie Begegnungspositive, die weit reichende Ver\u00e4nderungen des Alltags f\u00fcr die Nutzer*innen hervorbrachten. Aus dem gemeinschaftlichen Interesse und der entsprechenden Situation entstand der zentrale Wunsch nach Partizipation und Teilhabe an den Entscheidungen \u00fcber die Nutzung und Verteilung von den Ressourcen der Stadt. \n\nSchematisch lassen sich die Anspr\u00fcche und Ziele des Projekts drei Themenbereichen zuordnen:\n\nEs geht erstens um ein anderes Verst\u00e4ndnis von Stadt und Arbeit, das die alte Dichotomie von Stadt und Arbeiterklasse \u00fcberwinden will. Bezahlbare Arbeitspl\u00e4tze stellen demnach einen notwendigen Bestandteil einer nachhaltigen postkapitalistischen Stadt dar. \n\nZweitens sollte die Mundhalle eG als Beitrag zu einer lokalen Arbeitssouver\u00e4nit\u00e4t gesehen werden, die Teil der Antwort auf die Krise der globalen Monopolisierung aller Betriebe sein will: Anstelle von \u00fcberproduzierten Produkten und automatisierten Dienstleistungen, die unter Ausbeutungsverh\u00e4ltnissen (vielfach im globalen S\u00fcden hergestellt werden) k\u00f6nnten handwerkliche Leistungen, Kunst und Kulturveranstaltungen direkt im eigenen Quartier wahrgenommen werden.\n\nDrittens geht es um Partizipation, urbane Demokratie und die Gestaltung \u00f6ffentlicher R\u00e4ume. \n\n\nAb Januar 2021 bezieht die Mundhalle eG i.G. das ehemalige Cruise Center (HCCC) in der HafenCity f\u00fcr eine Zwischennutzungsdauer von zwei Jahren. \n\nIn diesem Zwischenzeitraum m\u00f6chten wir uns zu einer handlungsf\u00e4higen aktiven Genossenschaft entwickeln, die mit Beendigung der Zwischennutzungen einen permanenten Standort in Hamburg beziehen und verwalten kann.\n\nSchreibt uns Fragen per E-Mail an: info@mundhalle.de; Habt ihr Interesse nutzendes- oder investierendes Mitglied zu werden? bewerbung@mundhalle.de",
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